Wortschatz

Begriffe

Akupunktur – Einstechen mit feinen Nadeln in bestimmte Akupunkturpunkte auf dem Gewebe des lebendigen menschlichen Organismus. Sie wird zur Schmerzenlinderung oder als Lokalanästhesie angewendet.

Allergie – eine überschießende Abwehrreaktion auf bestimmte Nahrungsmittel, Staubpartikeln, Blütenstaub, Insektenstiche oder Medikamente.

Amalgam – Material für Dauerfüllungen. Es handelt sich um eine Quecksilberlegierung mit einem oder mehreren Metallen. Die Legierung wird mit Quecksilber eingemischt, so dass das Amalgam für Zahnfüllungen entsteht. Amalgam wird auf Prämolaren oder Molaren eingesetzt bzw. außerhalb der Lachlinie, da es keine ästhetischen Kriterien erfüllt.

Amputation – Abschneiden eines oder seltener zweier Zahnwurzel.

Analgetikum – eine Schmerz lindernde Substanz

Analgesie – Zustand der Schmerzlosigkeit.

Anästhesie – Zustand der Empfindungslosigkeit (Schmerz, warm, kalt usw).

Antibiotikum – Substanz bzw. Medikament, das Bakterien vernichtet oder deren Entwicklung verhindert.

Abszess – eitrige Entzündung, mit einer Membrane von dem umgebenden Gewebe klar begrenzt

Bisektion der  Zähne – Durchschneiden in vertikaler Richtung, mit dem Ziel die Wurzeln zu trennen und beide Hälften des bedrohten Zahns aufzubewahren.

Brücke – Ersatz für einen oder mehrere verlorene Zähne zwecks der Wiederherstellung und Rehabilitation der Verhältnisse und Funktionen des beschädigten Kauorgans. Über die künstliche Krone wird der Zahnträger fixiert, sodass die Belastung nur auf den unterstützenden Zahnapparat übertragen wird.

Brückenträger– geschliffener natürlicher Zahn, der mittels Zementmaterial über künstliche Krone die Brücke fixiert.

Curretage oder Bearbeitung paradontaler Zahnfleischsäume– Behandlungsmethode mit welcher auf paradontale Zahnfleischsäume zwecks ihrer Reduzierung oder vollständigen Eliminierung eingewirkt wird. Es umfasst die Beseitigung des pathologisch geänderten Paradontiumgewebes.

Dentalkaries –eine progressive Zahnschmelz-, Dentin- und Zementzerstörung, die durch die Aktivität der Mikroorganismen an der Zahnoberfläche bedingt ist.

Dentin – schwächer mineralisiertes Gewebe (als der Schmelz), das sich im Kronenteil der Zähne oberhalb der Pulpe befindet. Es ist schwächer mineralisiert.

Endodontische Therapie – Behandlung der kranken Pulpe, die sich in dem Hohlraum der Zahnkrone oder des Zahnwurzels befindet. Die Behandlung umfasst, falls es möglich ist, die Erhaltung der Pulpe selbst, aber wenn der Prozess schon fortgeschritten hat – die Beseitigung der Pulpe und Reinigung des Wurzelkanals mittels der Spülinstrumente und –mittel.  Nach der Behandlung wird der Kanal mit Paste und Guttapercha gefüllt und der Zahn wird mit einer Plombe oder Krone geschlossen.

Fissurenversiegelung – Besiedelung der Schutzmaterialien auf der Kaufläche der jungen bleibenden Zähne zwecks der Kariesvorbeugung.

Fluor – Gas, Halogenelement, nicht im freien Stand in der Natur auffindbar, aktiv bei der Fermentationprozessen und verleiht den Knochen und Zähnen Festigkeit. Flour wird zwecks der Kariesvorbeugung verwendet.

Flouridierung der Zähne – lokale Auftragung verschiedener flourhaltiger Mittel auf Zähne zwecks ihres Schutzes vor Karies. Zu diesen Zwecken werden flourhaltige Pasten, Lacks und Gels auf Zähne aufgetragen.

Fokalbrennpunkte– pathologische Prozesse im Mundhöhlenbereich, die Brennpunkte sein können. Dies bedeutet, dass sie unter bestimmten Umständen verschiedene Erkrankungen verursachen können (Herz, Nieren, Gelenke, Allergien usw.)

Frenektomie – vollständige Beseitigung des Frenulums bzw. der Plaque.

Gangrene – nekrotische, abgestorbene Pulpe, die durch Mikroorganismen infiziert wurde.

Gingivektomie – chirurgische Intervention auf dem paradontalen Zahnfleischsaum, wobei Gingiveteile beseitigt werden, die die weichen Wände des paradontalen Zahnfleischsaums ausmachen.

Gingivitis – Entzündung des Zahnfleisches

Gingivoplastik – chirurgische Intervention- Beseitigung des angeschwollenen Gewebes der Gingive, wobei Gingivalsäume beseitigt werden. Mittel der Gingivalplastik wird die Gingivalform wie vor der Erkrankung wieder hergestellt.

Granulom – chronische Entzündung des Gewebes um die Zahnwurzelspitze ohne sichtbare Erkrankungssymptome.

Hemisektion der Zähne – das Überschneiden in vertikaler Richtung, wobei ein Wurzel bzw. Zahnteil, dessen Paradontium zerstört ist, beseitigt wird.

Immediate Prothese – totale oder partielle Prothese, die in den Mund unmittelbar nach dem Ziehen der natürlichen Zähne eingesetzt wird.

Impaktierter Zahn – Zahn, der infolge einer mechanischen Hinderung nicht wachsen kann. Die mechanische Hinderung kann ein anderer Zahn oder Knochen sein. Am öftesten impaktierte Zähne sind Augenzähne, sowie obere und untere Weisheitszähne

Kompositen – Materialien für Dauerfüllungen. Kombinationen zwischen wenigstens zwei chemische Stoffe. Sie gehören zu ästhetischen Materialien, so dass sie zur Füllung der Vorder-und Seitenzähne eingesetzt werden.

Metall-keramische Krone – eine künstliche Krone, die eine nicht gebackene Keramikfassette in der natürlichen Zahnfarbe umfasst und sich direkt an der Metallhülse befindet.

Metall-keramische Brücke –  Zahnersatz für verlorene Zähne, wo das Keramikmaterial in der natürlichen Zahnfarbe ist und direkt an dem Metallträger angebacken ist.

Nekrose– das Absterben des Pulpengewebes, die abhängig von der Ursache allmählich oder schnell entsteht.

Ormocer – neueste Materialien für Dauerfüllungen. Zwei transluzente Systeme mit größter Ästhetik, die Keramik-Nanopartikel beinhalten, die die große Beständigkeit der Brücke geg en Abrasion verleihen. Sie werden für Vorder- und Seitenfüllungen, sowie für Zahnwiederherstellung eingesetzt.

Partielle Prothese – Ersatz für mehrere verlorene natürliche Zähne und ihr unterstützendes Gewebe. Der Patient kann die Prothese in den Mund hineinsetzen und wieder herausnehmen.

Parodontitis – eingeschränkte Entzündung des apikalen Paradontiums bzw. des Gewebes um die Zahnwurzelspitze.

Plaque – farbloser Zahnbelag an der Zahnoberfläche, aber auch auf anderen Stellen. Sie beinhaltet Bakterien, so dass es auch als Mirkobenplaque bezeichnet wird. Diese Beläge können mit Nahrungsmitteln und Homogenbakterien gefärbt werden.

Plombe –Füllung, die in die bearbeitete Zahnhohle eingesetzt wird. Die Funktion der Plombe ist die ursprüngliche Zahnform wiederherzustellen und den Kariesfortschritt zu stoppen.  Die Füllungen können aus Amalgam (wenn sie keine ästhetischen Kriterien erfüllen), Kompositen, Ormocer, keramische Inlays oder Onlays (wenn sie die ästhetischen Kriterien erfüllen sollen) sein.

Porzelankorne– bleibender Ersatz aus Keramik

Porzelanbrücke – bleibender Ersatz aus Porzelan

Prothese – künstlicher Ersatz für verlorene natürliche Zähne und unterstützendes Gewebe.  Es bestehen totale, partielle, immediate und skelettierte Prothesen.

Pulpe – Zahnpulpe befindet sich in der Zahnkronen- oder Zahnwurzelhöhle. Sie besteht aus Zellen, Fiber, Zahn- Und Lymphengefäßen, sowie Nerven und der Grundsubstanz.

Pulpitis – Zahnpulpenentzündung

Schmelz – mineralisiertes Gewebe im Körper. Transparent und bedeckt den Dentin der Zahnkrone

Schnittoperation –eine chirurgische Intervention, die am häufigsten zur Beseitigung des  paradontalen Zahnfleischsaums angewendet wird.

Skelettierte Prothese – partielle Prothese bestehend aus Metallskelett mit Akril- und Porzelanzahnkronen, die mittels Akrilmaterial mit dem Skelett verbunden ist. Die Skelettform und -größe hängen von der Aufstellung und Größe restlicher Zähne und des zahnlosen Raums ab.

Subgingivaler Kalkulus – mineralisierte Plank, verschieden von dem supragingivalen, befindet sich hunter dem Zahnfleischrand und besteht aus einigen Bakterien. Er ist sehr fest.

Supragingivaler Kalkulus –mineralisierter Plank oberhalb des Zahnfleischrandes

Totalprothese – Ersatz für verlorene natürliche Zähne des unteren oder oberen Kiefers und ihr unterstützendes Gewebe.

Vironit – Prothese mit Metallgrundlage

Vorläufige Krone – Schutzkorne aus Akrilmaterial, die den Zahn und umgebendes Gewebe bis zur Zementierung bzw. Aufsetzung des bleibenden Zahnersatzes steht.

Vorläufige Prothese – Zahnprothese, die aus ästhetischen und funktionellen Gründen kürzere Zeit getragen wird bzw. Bis zur Aufstellung der neuen Prothese.

Vorläufige Brücke – Ersatz für verlorene Zähne oder alte Brücke aus schnellhärtenden Akrilaten, beschützt geschliffene Zähne und weiche Gewebe bis zur Ausarbeitung bzw. Zementierung der permanenten Brücke.

Zahnkrone – ist Zahnteil bedeckt mit Schmelz von dem freien rechten Rand bis Oklusivfläche oder den inzisalen Rand.

Zahnzement (Cementum)– bedeckt den Zahnwurzel und ist am mindesten mineralisiertes Gewebe unter den festen Zahnstoffen.

Zyste – kugelförmige Höhle in dem Gewebe mit eigener Hülle und dem mit Flüssigkeit erfüllten Hohlraum. Sie werden auf Weich- und Hartgewebezysten geteilt.